Mittwoch, 5. Oktober 2011

Über Vorurteile

Da schreibe ich nach langer Zeit wieder, und dann nur so kurz. Das tut mir natürlich unendlich leid, ich hoffe ihr könnt den folgenden Eintrag trotzdem genießen!

Wir leben täglich mit ihnen, die meisten menschen haben welche: Vorurteile. Ich will hier mal einige gängige aufführen:

1. Deutsche sind Nazis: Wir deutschen haben eine dunkle Vergangenheit, das ist wahr. Doch gerade in letzter Zeit haben wir uns darin bewährt, anderen Ländern zu helfen. Zum Beispiel in der Eurokrise. Trotz allem werden wir im Ausland noch gerne als Nazis bezeichnet. Traurig.

2. Konservative sind immer rechts außen: Ich bin eher Konservativ eingestellt, habe aber weder was gegen Homoehen, noch gegen Ausländer. Wieder ein Fall von erst denken, dann reden.

3. Alle Linken finden die Mauer und die DDR toll: Ich bin alles andere als ein Linker. Ehrlich. Aber dieser Verallgemeinerungen nerven mich. Es gibt viele Linke die die DDR genau so ablehnen wie ich.


Doch geben wir es zu: Auch wir Deutschen gehen mit Vorurteilen sehr großzügig um. Also fangen wir mal an.

1. Franzosen sind arrogant: Nunja, das kommt vielleicht oft auf den ersten Blick so rüber. Doch letztendlich ist es folgendermaßen: Franzosen sind Kulturbedingt einfach etwas reservierter Fremden gegenüber, sobald man sie kennenlernt gibt sich das allerdings.

2. Das Essen in England ist mieserabel: Na gut, das stimmt tatsächlich..

3. Österreicher können nicht Fußball spielen: Verdammt, noch ein schlechtes Beispiel..


Na gut, ihr wisst worauf ich hinaus will. Bevor man Vorurteile verbreitet, sollte man sich erstmal Gedanken darüber machen, woher man sie hat. Ideal wäre doch folgendes: macht euch von anderen menschen erstmal selbst ein Bild, bevor ihr über sie urteilt. Das erleichtert vermutlich vieles ;)


Hochachtungsvoll


Cicero

Dienstag, 27. September 2011

Das Gleichnis vom Hirsch und der Ziege

Es war einmal ein Land mit vielen Apfelbäumen. Doch die Äpfel hingen sehr weit oben an den Ästen, weswegen es Brauch war, dass sich verschiedene Tiere zusammentaten um alle anderen mit Essen zu versorgen. Sie sollten quasi zusammenarbeiten, um auch die hochgelegenen Äste zu erreichen. Alle 4 Jahre bestimmten alle Bewohner des Landes, ausschließlich Tiere, wer denn als nächstes für die Versorgung zuständig sein sollte. Da gab es Ziegen, Esel, Schweine, Hunde, Hirsche und alles mögliche andere. Je beliebter die Tiere beim Volk waren, desto mehr zum Essen bekamen sie immer geschenkt und desto mehr konnten sie wachsen. Und da sie nun größer und beliebter waren war es für sie natürlich einfacher die Äpfel zu erreichen. Eines schönen Tages wurden also der schwarze Hirsch und die Gelbe Ziege gewählt, und ihnen kam die Aufgabe zu, das gesamte Land zu versorgen. Die Ziege war zu dieser Zeit für ihre Verhältnisse groß und Dick, und auch die Masse des Hirsches war nicht zu verachten. So machten sie sich auf, das Land zu ernähren. Doch schon bald kam es zum Streit darüber, wie sie das nun anstellen sollten.Der Hirsch wollte sich auf den Rücken der Zeige stellen, da er mit seinem Geweih dann die Äpfel erreichen könnte. Die Ziege allerdings wollte lieber auf dem Rücken des Hirsches stehen, immerhin könnte sie dann springen und eine gute Ernte einfahren.
Der Streit blieb bei den anderen Bewohnern nicht unbemerkt, und sie bekamen Hunger. Die Ziege und der Hirsch wurden sich nur schwer einig, und als dann auch noch einige Nachbarländer eine Dürre erlebten, und viele Äpfel nicht ans eigene Volk gingen sondern ins Ausland, wurde das Volk sauer. Die Ziege wurde immer unbeliebter, und auch der schwarze Hirsch war nicht mehr der Held von einst. Sie schickten immer mehr Äpfel ins Ausland, obwohl das doch bei ihren eigenen Freunden gebraucht werden würde! So gingen der Hirsch und die Ziege als zerstrittenes Duo in die Geschichte ein, und ob die Allianz wohl halten wird oder ob andere die Versorgung übernehmen müssen? So wird es wohl kommen. Denn wenn die Ziege ihre Sturheit nicht ablegen kann, und wenn der Hirsch seinen Stolz nicht vergessen kann, wird es im Tierreich Neuwahlen geben. Zweifellos.


Ich hoffe ihr habt alle mein kleines Gleichnis verstanden und könnt es der Regierung und der Eurokrise zuordnen ;)


Hochachtungsvoll,

Cicero

Donnerstag, 22. September 2011

Der Papstbesuch

Heute, am 22.09.2011, ist es wiedermal soweit: Der Papst besucht Deutschland. Was gab es im Vorfeld nur für Diskussionen, ob solch ein Besuch nötig ist, ob ein Kirchenoberhaupt wirklich im Bundestag reden soll usw.
Ich persönlich verstehe die ganze Aufregung und Abneigung nicht. Der Papst besucht Deutschland immerhin nicht nur als Oberhaupt der Katholischen Kirche, sondern auch als Staatsoberhaupt des Vatikan.
Desweiteren ist er als einer der großen Intellektuellen unserer Zeit besonders als Sohn dieses Landes sicherlich nicht fehl am Platze.
Natürlich kann man sagen: Er hat nicht genug zur Aufklärung der Kindesmissbrauchsfälle getan, er ist Frauenfeindlich usw. . Wer sich allerdings mehr mit diesen Themen beschäftigt bemerkt, das dies doch sehr einseitige Sichtweisen sind.
Sehr wohl hat Benedikt XVI. sich von Anfang an um Aufklärung bei den Kindesmissbrauchsfällen der Vergangenheit bemüht. Er sprach sofort sein mitleid für die betroffenen aus, es gab "Wiedergutmachzahlungen". Es ist klar dass dies nicht alles beheben kann, aber es ist ein Anfang.
Ich bleibe bei meiner Meinung: Wenn ihn manche nicht als Oberhaupt der katholischen Kirche akzeptieren können, so begrüßt ihn doch zumindest als Intellektuellen und als Staatsoberhaupt.
Wer weiss, vielleicht schafft er es einige aufrüttelnde Worte in der derzeitigen Finanzkrise zu finden. Warum auch nicht? Meiner Meinung nach steht es natürlich auch jedem frei, Sitzungen im Bundestag nicht zu besuchen. Allerdings halte ich es, aus Respekt, in diesem Fall für Fehlverhalten. Bei anderen Staatsoberhäuptern würde das einen Skandal auslösen!
Also, lasst uns den immerhin deutschen Papst in Deutschland empfangen. Man muss ihm nicht zujubeln, man sollte ihm allerdings zuhören. Das gebietet der Respekt, gläubig hin oder her.


Hochachtungsvoll,


Cicero

Samstag, 17. September 2011

Immigration - Chance oder Problem?

Es ist ein vieldiskutiertes Thema, nicht erst seit der Bundespräsident Wulff in der Süddeutschen Zeitung die Rolle der Türken in Deutschland lobt. Doch wie soll das alles nun aussehen? Immigration, Integration, Assimilation?
Erstmal zur genauen Begriffserklärung:

Immigration - Wenn ein Mensch aus einem Land in ein anderes Land kommt um dort dauerhaft zu bleiben

Integration - Wenn ein Mensch die Sitten des Landes, in welchem er nun lebt, akzeptiert und respektiert, sich nicht Sittenwidrig verhält.

Assimilation - Wenn der Mensch die Sitten eines Landes vollkommen übernimmt, sei es von Sprache, Glauben oder Kultur aus gesehen.


Damit wäre das schonmal erklärt. Jetzt zu den Fakten: Asiatische Immigranten haben sich in Deutschland meist überraschend gut eingelebt, sie sind gut in der Schule, arbeiten, lernen die Sprache usw.
So in der Art trifft das auch auf Polen zu. Sie sind meist gut Integriert und gehören schon zum deutschen Normalbild.
Doch diejenigen, auf die sich der "Immigrantenhass" in Deutschland meistens bezieht, dass sind die Türken und Araber. Woran liegt das?
Zum einen liegt das daran, dass es nur wenigen dieser Immigranten gelingt, die deutsche Sprache Akzentfrei zu sprechen. Dabei sind die Türken und Araber nicht dümmer als andere menschen, ihre Heimatsprachen lassen das Akzentfreie Sprechen nur einfach nicht so leicht zu.
Ein weiterer Grund ist die Religion. Die meisten Leute können mit dem Islam nichts anfangen, wirkt er doch, im Gegensatz zu den uns bekannteren Religionen, streng und Frauenverachtend.
Hinzu kommt noch eine hohe Verbrechensrate in Islamischen Vierteln in deutschen Großstädten und schon haben wir es: Den Grund für die Abneigung gegen Immigranten.
Versuchen wir das mal eins nach dem anderen aufzuschlüsseln:

Die Verbrechensrate in Islamischen Vierteln in Berlin und anderen Großstädten ist tatsächlich sehr hoch. Das liegt wohl zum Teil einfach am Stolz der betreffenden Menschen. Sie fühlen sich sehr heimatverbunden, die Jugend hält oft nichts von deutschen Gesetzen. Deutsche gelten als Bürger zweiter Klasse.
Ist der Islam frauenverachtend? Von meiner Seite ein klares Jein. Der fundamentalistische Islam ist tatsächlich frauenverachtend. Burka, Unterdrückung, vollkommener Gehorsam dem Ehemann gegenüber, Mädchen dürfen oft keine Schulen besuchen.. Das sind Dinge die ich einfach nicht akzeptieren kann.
Im gemäßigten Islam ist das meist nicht der Fall. Hier sind Frauen mit Männern oft gleichgestellt, Mädchen dürfen Schulen besuchen, die Geschlechterrolle gleicht unserer.
Genau diese Familien möchte ich hier nicht miteinbeziehen. Sie sind, da sie sich gut integriert haben, meist einer Arbeit nachgehen und die Gesetze Deutschlands achten, für mich Staatsbürger wie jeder andere auch.
Doch kommen wir wieder zu den Fundamentalisten: Hier wachsen die Söhne der Familien oft in dem Glauben auf, dass die Gesetzte Deutschlands nicht zu achten sind. Der Patriarch, also der Vater, bestimmt was gut ist und was schlecht. Konflikte werden oft von "Friedensrichtern" ausgetragen, Gerichte und andere Behörden werden so unrechtmäßig übergangen. Deutsch zu lernen schein für viele nicht nötig zu sein, haben sie doch in ihren z.B. türkischen Vierteln die Möglichkeit, ALLES was sie wollen auf Türkisch zu tun. Sei es im Supermarkt oder daheim: Deutsch spielt keine Rolle.
Diese Leute sind dann auch noch uneinsichtig, warum sollten sie die Sprache lernen? Ihr Ministerpräsident Erdogan forderte die in Deutschland lebenden Türken dazu auf, ihre Kinder erst Türkisch und dann Deutsch lernen zu lassen. Das kann es meiner Meinung nach nicht sein. Ich erwarte keine Assimilation, jeder darf seine Kultur in Deutschland weiter pflegen, jeder seine Sprache verwenden. Doch es kann wohl nicht zu viel verlangt sein, die Sprache des Landes zu lernen in welchem ich lebe! Es kann nicht zu viel verlangt sein, die Gesetze dieses Landes zu achten!
Deshalb plädiere ich, als eigentlich klarer Befürworter von Multikulti, solange alle Regeln eingehalten werden, auf folgendes: Wenn sich ein Immigrant, egal woher er auch kommt, weigert Deutsch zu lernen, wenn er sich weigert die Gesetze dieses Landes zu befolgen, wenn er sich also nicht integriert: Ausweisen! EIne andere Antwort kann es darauf nicht geben! Und ich muss nochmals betonen, bevor irgendwer die Nazikeule schwingt und mich in den rechten Rand rücken will: Ich habe nichts gegen Ausländer, Immigranten, andere Glaubensrichtungen, andere Hautfarben. Ich habe nur etwas gegen Leute die sich weigern sich an die Gesetze meines Landes zu halten, und das ist mein gutes Recht. niemand steht über dem Gesetz.

Das Ende dieses Beitrages soll ein Dankeswort an folgende Menschen sein: Immigranten, die die Kultur anderer Länder achten, Immigranten, die die Sprache der Länder lernen in welchen sie wohnen wollen, Immigranten, welche die Gesetze der jeweiligen Länder achten. Ihr seid für mich Mitbürger wie jeder andere. Ihr seid für mich eine klare Bereicherung für dieses Land. Dafür danke ich euch.

Hochachtungsvoll,


Cicero

Mittwoch, 14. September 2011

Partei - Vorstellungen: Teil 5.: Die Piratenpartei

Nach zwei kleineren Unterbrechungen geht es heute weiter mit einer Partei, die sich trotz ihres befremdlichen Namens als seriös ansieht:


                                                                          Die Piratenpartei



Wer ist das - Die Piratenpartei Deutschland ist eine demokratische Partei aus der Bundesrepublik Deutschland. Gegründet wurde sie 2006. Der Hauptsitz ist in Berlin, die Mitgliederanzahl beträgt 12.105.

Vorsitzende -  Sebastian Nerz

Welche Grundsätze und Inhalte hat die Partei - Die Partei versteht sich zum einen als "Internetpartei", setzt hier also Schwerpunkte, will zum anderen aber auch andere Themenfelder abdecken. Hierzu gehören die Stärkung der Bürgerrechte. Desweiteren setzen sie sich dafür ein, dass das gesamte Staatswesen transparenter wird. Dies soll durch eine Ausweitung der Informationsfreiheit erreicht werden. Wofür die Partei häufiger kritisiert wird, ist die Reform des Urheberrechts. Dies bedeutet, dass Raubkopien legal werden würden, was besonders Musikern extrem schaden würde.

Was sind die Erfolge der Partei? - Bis jetzt ist die Partei in keinen Landtagen vertreten, hatte jedoch mit dem von der SPD übergetretenen Jörg Tauss (dieser war nach Kinderpornographievorwürfen ausgetreten) kurzzeitig einen Bundestagsabgeordneten in der Partei. Im September 2011 könnte die Partei in den Berliner Landtag einziehen, die Chancen hierfür stehen dank guter Umfragen (6,5%) relativ gut.

Abschließende Bewertung/Prognose - Was soll man sagen? Anfangs hielt auch ich die Piratenpartei für einen Witz, inzwischen muss ich eingestehen: Die meinen es ernst! Doch wie weit werden sie mit dem nicht sonderlich breit gefächerten Profil kommen? Ich denke dass vor allem junge Leute die Partei wählen, die mehr Zeit am PC verbringen. Auf dauer dürfte die Prognose aber nicht gut aussehen, da man keinerlei Außenpolitische Kompetenz erkennen kann. Ich schätze die Partei auf höchstens 7% in den Landtagen, im Bund werden sie die 5% Hürde wohl so schnell nicht überschreiten.


Hochachtungsvoll,

Cicero

                                                                                                    

Montag, 12. September 2011

Unterschiedliche Medien, ein Kurzbeitrag zum Atomunfall in Frankreich.

Erstmal: Das wird ein sehr kurzer Beitrag weil ich nur begrenzt Zeit habe. WOrum es mir geht ist Folgendes: Ich zitiere: "Eilmeldung: Atomkraftwerk in Frankreich ist explodiert" - so schreibt es das Straubinger Wochenblatt. Klingt erstmal tragisch. Nach weiterer Recherche in Focus und Spiegel lerne ich aber: Es war erstens eine Explosion IN einer Atomanlage, also es ist mitnichten das ganze Ding in die Luft geflogen, und zweitens war das alles stillgelegt. Natürlich ist es nicht schön wenn sowas passiert, aber liebe Medien: Solche reißerischen Meldungen nur um wieder Anti-Atom Propaganda zu machen und um dem Bild-niveau nahe zu kommen sind nicht nötig. Lieber Informativ als reißerisch, lieber genau als bunt. Ist das nicht auch eure Meinung?

Hochachtungsvoll,

Cicero.


Ps.: Zum Abschluss noch ein bild der Anlage, ich halte euch auf dem Laufenden.

Das da über dem (stillgelegten) Kraftwerk ist übrigens eine normale Wolke, kein Radioaktiver Dampf. Mal sehen was die Bild dazu sagt ;)

Sonntag, 11. September 2011

Unterbrechung im aktuellen Programm: Der 11. September

Aufgrund des heutigen Tages unterbreche ich die aktuellen Parteivorstellungen für einen Gedenkpost. 10 Jahre ist es nun her, das ein Tag die Welt erschütterte. Die meisten Menschen wissen noch, was sie getan haben als sie die Bilder im Fernsehn sahen. Die Bilder von den Zwillingstürmen, welche einem Bauklötzchenhaus gleich in sich zusammenfielen. Es war ein Tag der die Welt veränderte.

Ich selbst saß in meinem Zimmer und spielte Gameboy, als mich meine Mutter ins Wohnzimmer rief. Sie bügelte gerade, und sie zeigte stumm auf den Fernseher. Ich sah die schrecklichen Bilder, wie die Flugzeuge in den Turm flogen. Erst Jahre später sah ich dann das schlimmere: Menschen die aus den Türmen springen. meine Mutter hielt mir damals die Augen zu, sie wollte nicht, dass ich das mit ansehen muss, diese Menschen die sich in ihrer Hoffnungslosigkeit das Leben nahmen.
Es war der 11. September 2001. Ein Tag der die Welt in ihren Grundfesten erschütterte, der Tag der den Irakkrieg und den Afghanistaneinsatz hervorrief, ein Tag des Leidens.
Osama Bin Laden, der verantwortliche, ist inzwischen tot, getötet von einer Spezialeinheit der Amerikaner. Doch die Angst bleibt. Vor einigen tagen erst wurden wieder Islamisten festgenommen die einen Anschlag in Deutschland planten. Was bewegt diese kranken Menschen dazu, so viele Mitbürger umbringen zu wollen? Menschen mit Familie, Kinder, Babys, Mütter? Wie krank muss man sein, wie sehr von fehlgeleitetem Hass zerfressen, um sowas überhaupt planen zu können?
Ich weiß es nicht. Doch ich hoffe das alle verantwortlichen für solche taten mit den Höchststrafen des jeweiligen Landes versehen werden. Denn Mord ist durch nichts zu entschuldigen. Schon gar nicht durch eine Religion.

Hochachtungsvoll,

Cicero

Donnerstag, 8. September 2011

Partei - Vorstellungen: Teil 4.: Die Freie Demokartische Partei

Heute geht es um das derzeitige Sorgenkind der deutschen Parteienlandschaft. Wer hat noch nicht auf ihnen rumgetrampelt, oder zumindest auf ihrem ehem. Vorsitzenden Guido Westerwelle? Hier kommt die:

FDP




          
Wer ist das - Die Freie Demokratische Partei ist eine liberale Partei in Deutschland, die 1948 gegründet wurde. Sie hat ca. 66.138 Mitglieder, der Hauptsitz ist in Berlin.

Vorsitzende - Der im Vietnam geborene Philipp Rösler.

Welche Grundsätze und Inhalte hat die Partei - Die FDP hat ein großes politisches Interessensfeld. So ist die Schaffung von neuen Jobs zur verbesserung des Investitionsklimas ein Zentrales Anliegen der Partei. Ein Motto ist auch "so viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich". In der Familienpolitik setzt sich die FDP vor allem für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren ein. In der Innenpolitik versucht die Partei, Gesetze, welche die Grundrechte einschränken, geschlossen abzulehnen. Wichtig ist der Partei auch das Schulsystem: Sie lehnen eine Gesamtschule ab und setzten auf das gegliederte System. Desweiteren soll die vorschulische Förderung von Kindern ausgebaut werden. Die Freidemokraten befürworten die EU.

Was sind die Erfolge der Partei - Die FDP war schon mehrmals Juniorpartner einer Regierung (wie auch derzeit) und ist auch in mehreren Landtägen vertreten. Dabei versuchten sie stets, ihre ziele umzusetzen und blockierten schon mal Gesetze, welche ihrer Meinung nach die Grundrechte zu sehr einschränken. Derzeit sind sie in Hessen, Bayernm Sachsen, Niedersachsen, im Saarland sowie in Schleswig - Holstein an Regierungen beteiligt. Derzeit hat die Partei enorm schlechte Umfragewerte beim Forsainstitut, welche sich zwar schon etwas bessern, jedoch immernoch an der 5% Marke kratzen.


Abschließende Bewertung/Prognose - Die FDP hats nicht leicht. Fast ganz Deutschland hasst sie, und unter diesen Vorraussetzungen ist natürlich auch ein Neuanfang denkbar schwer. Und doch müssen sie sich eingestehen: Mit Steuervorteilen für Hoteliers und einer unklaren Außenpolitik haben sie sich selbst in diese Missliche Lage gebracht. Ich selbst war nie ein sonderlicher Fan dieser Partei, obwohl ich die Inhalte teile. Das Personal war einfach immer das falsche. Das hat sich mit der Verjüngung der Partei geändert. Wenn es gelingt, den alten Filz rauszubekommen und gleichzeitig wieder klare Strukturen aufzubauen, wird die Partei bei der nächsten bundestagswahl um die 8 - 9% erreichen können. Bleibt ein Westerwelle, welcher beim Volk sehr unbeliebt ist und andere alte Politiker im Amt, so wird der Einzug ins Parlament bei der nächsten Bundestagswahl wohl verfehlt werden.

Hochachtungsvoll,

Cicero



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Montag, 5. September 2011

Ausnahmsweise unpolitisch..

.. soll es heute zugehen. ich möchte nämlich an den Geburtstag eines ganz großen errinern: Freddy Mercury wäre heute 65 Jahre alt geworden. Der ehemalige Sänger der auserordentlich erfolgreichen Band Queen Starb 1991 an den Folgen einer Lungenentzündung, die ihn aufgrund von Aids sehr heftig traf.
Er hat die Musikwelt geprägt wie kaum ein anderer vor oder nach ihm, seine Stimme fasziniert noch heute Millionen. Hits wie "We are the champions" oder "We will rock you" kennt auch heute noch jedes Kind. Zeitlos, genial, tragisch. Danke Freddy für all das, was du uns gegeben hast.

Happy Birthday Freddy Mercury.




(Man beachte auch das Design von Google heute)

Samstag, 3. September 2011

Partei - Vorstellungen: Teil 3.: Die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands

Die heute vorgestellte Partei ist, wie wir in Bayern sagen, ein wahres Schmankerl. Es handelt sich um die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands, die

APPD





Wer ist das? - Die APPD ist eine deutsche Partei, sie sich selbst als "Pogo-Anarchistisch" bezeichnet. Neugegründet wurde sie 2000, die Erstgründung war 1981. Sie hat ca 1215 Mitglieder, der Haputsitz ist in Berlin.

Vorsitzende? - Volker Stoi

Welche Grundsätze und Inhalte hat die Partei? - Die APPD bezeichnet sich selbst als Anwalt des Pöbels und der Sozialschmarotzer.Deutschland soll in 3 Gebiete aufgeteilt werden. Eines für Arbeitswillige (Sichere Beschäftigungs Zonen), für nicht Arbeitswillige (Asoziale Parasiten Zonen) und für Kriminelle (Gewalt-Erlebnis-Park). Die ppd hat mehrere Wahlparolen, darunter auch: "Fick heil!", "Politik ist Scheiße!" und "Saufen, Saufen, jeden Tag nur Saufen". Desweiteren fordert die Partei ein bedingungsloses Grundeinkommen auch für Arbeitslose und eine Jugendrente. Desweiteren ist die Partei der Meinung, der Mensch müsse sich von unnötigem Wissen trennen.

Was sind die Erfolge der Partei? - Die Partei wurde, wie die meisten Kleinparteien, noch nicht wirklich viel Gewählt. Die größten Erfolge stellen dar: 10,3% bei der Bürgermeisterwahl in Elmshorn und o,5% bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 1997.
Herrauszuheben ist, dass die Partei eine funktionierende Merchandising-Maschinerie hat. Besonders T-shirts mit dem Aufdruck "Arbeit ist Scheiße" verkauften sich extrem gut und erlangten inzwischen gewissen Kultstatus.


Abschließende Bewertung/Prognose: Die APPD ist ein Mysterium. Selbst in der Partei selbst ist man sich nicht einig ob man die Ziele nun ernst meint oder nicht. Dass ein Großteil der Deutschen Bürger der Partei nicht vertraut und sie eher lächerlich findet wird durch die Wahlergebnisse deutlich. Unabhängig davon, ob die Partei nun Erfolg will oder nicht: Sie wird nie wirklich größer werden. Dafür sorgt alleine das unsinnige Programm. Dennoch sind sie immer wieder für einen Lacher gut.
Hier noch ein Werbespot der APPD.  Viel Spaß ;)

Hochachtungsvoll,


Cicero



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Donnerstag, 1. September 2011

Partei - Vorstellungen: Teil 2: Die Linke

Nachdem gestern eine Kleinpartei an der Reihe war, stelle ich euch heute eine etwas größere, sogar im Bundestag vertretene "Meinungsgemeinschaft" vor.


Die Linke 




Wer ist das? - Die Linke ist eine 2007 aus der WASG und der PDS hervorgegangene Partei und die Nachfolgepartei der SED. Sie hat ca. 71.000 Mitglieder, der Hauptsitz ist in Berlin

Vorsitzende? - Gesine Lötzsch und Klaus Ernst

Welche Grundsätze und Inhalte hat die Partei? - Die Linke hat es sich als Hauptziel gesetzt, den Kapitalismus zugunsten des Demokratischen Sozialismus zu überwinden. Zum einen werden höhere Ausgaben des Bundes zur Sozialpolitik und Erziehung gefordert. Das Geld dafür soll von Gutverdienern und Vermögenden Menschen kommen, deren Steuern angehoben werden sollen. Ein weiteres Zentrales Thema ist der gesetzliche Mindestlohn von 8€. In der Umweltpolitik wird vor allem auf Nachhaltigkeit gesetzt. Das Regime in Kuba wird finanziell durch Cuba Si unterstützt, indem Nahrungsmittel usw. für das verarmte Land gesammelt werden. Eine Kritik an den Kubanischen Diktatoren erfolgt jedoch nicht. Die Linke fiel in letzter Zeit des öfteren durch Antisemitismusvorwürfe und Verherrlichung des Mauerbaus auf.

Was sind die Erfolge der Partei? - Die Partei fungiert in Brandenburg und Berlin als Juniorpartner der SPD. So ist in beiden Bundesländern die Politik, vor allem im Sozial- und Familienbereich, oft sehr von der Linken geprägt. Die Linke sitzt in mehreren Landtagen. In der aktuellen Forsaumfrage erreicht die Partei 9%.



Abschließende Bewertung/Prognose: Die Linke konnte in den letzten Jahren viele neue Wähler gewinnen, der Zusammenschluss zwischen WASG und PDS erwies sich als klare Stärkung. Dennoch sind die letzten Umfrageergebnisse eher bescheiden. Der Innerparteiliche Richtungsstreit, die Mauerbaudiskussion und der Führungsstreit lässt die Partei zerfallen. Sollten die nächsten Wahlen negativ ausfallen und sollte der Parteitag keine klare inhaltliche Richtung vorgeben, wird es scher für die Linke, sich weiter über der 5% Hürde zu halten. Zumindest mittel- bis langfristig gesehen.


Hochachtungsvoll,

Cicero



Info zum Logo:

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Mittwoch, 31. August 2011

Partei - Vorstellungen: Teil 1.: Die Violetten

Es gibt mehr als nur 5 oder 6 Parteien in Deutschland. Es gibt auch die kleinen, unbekannten. Und sowohl die vermeintlich Großen, als auch diese kleinen, unbekannten Parteien werde ich in nächster Zeit unter die Lupe nehmen und folgende Fragen beantworten: Was will die Partei? Was sind ihre Grundsätze? Was gibt es Aktuelles von ihnen? Und: Meinen die wirklich ernst was sie fordern? Als Quellen werden grundsätzlich Wikipedia und die Internetauftritte der einzelnen Parteien verwendet. Gesonderte Quellen werden angegeben und gekennzeichnet.

Den Anfang machen:


Die Violetten 


Wer ist das? - Die Violetten sind eine 2001 in Dortmund gegründete Kleinpartei mit knapp 800 Mitgliedern. Der Hauptsitz befindet sich in Wölfersheim.

Vorsitzende? - Christina Diggance und Markus Benz

Welche Grundsätze und Inhalte hat die Partei? - Die Violetten setzen sich nach eigenen Angaben für eine spirituelle Politik in Deutschland ein. Desweiteren findet man Anleihen aus typisch Grünen/Sozialdemokratischen Themen, wie zum Beispiel den Umweltschutz. Desweiteren wird ein bedingungsloses Grundeinkommen gefordert. Laut eigenen Aussagen versucht die Partei eine Gesellschaft zu entwickeln, in der "jeder von seinem Bewusstseinsstand aus denken, fühlen und handeln und sich zu höherem Bewusstsein entwickeln kann".

Was sind die Erfolge der Partei? - Die Violetten konnten bisher in keinen Landtag einziehen, Punkte des Parteiprogramms wurden von ihnen noch nicht erfüllt.



Abschließende Bewertung/Prognose: Die Violetten spielten bisher in keinem Bundesland eine Rolle, und das wird wohl auch so bleiben. Ihr Themen sind zu spezialisiert auf einige wenige Bereiche, ihre spirituelle Idee sagt nur wenigen Menschen zu, was sich auch in der niedrigen Mitgliedszahl zeigt. Deshalb meine Prognose für ein zukünftiges Land-/Bundestagsengagement: Note 6 (sehr schlecht)


Hochachtungsvoll,

Cicero




Montag, 29. August 2011

Bildungsirrtümer

Deutschland einig Vaterland. Diese Zeilen dürften wohlbekannt sein. Doch treffen sie auf ein Thema sicherlich nicht zu: Die Bildung. Alle Bundesländer bestimmen ihr Bildungssystem selbst, der Bund selbst hat nicht viel mitzureden. Hier will ich nun mal die größten Bildungsmythen aufdecken:

1.: das G8: Ich selbst habe als Veranstalter einer Demonstration GEGEN das achtstufige Gymnasium teilgenommen. Letztendlich gingen in München über 4000 Schüler auf die Straße. Doch ist das G8 wirklich so schlimm? Die Antwort: Ja und Nein. Das G8 ansich ist nur eine logische Konsequenz aus den Bildungssystemen der anderen Euroländer. Berufseinsteiger werden immer jünger, Deutschland musste nachziehen um Wettbewerbsfähig zu bleiben. Soweit so gut. Doch wenn man speziell auf die Umsetzung des neuen Systems in Bayern eingeht, so fallen einem doch viele Lücken auf. Es wurde überhastet eingeführt, die Lehrpläne waren überfüllt, die Schüler überlastet. Auch wenn diese Probleme wohl zum Großteil behoben wurden, so war es doch ein Fehler der CSU die Planungsphase so zu übergehen. Wollen wir hoffen das sich alles auf ein hohes Niveau einpendelt.

2.: Gesamtschulen. Ich will nicht behaupten das Schüler an Gesamtschulen dümmer sind als andere. Das ist wohl absoluter Schwachsinn. Und doch wird diese Art der Schule vom Linken Lager (SPD, LINKE, Grüne) immer wieder gefordert. Dabei zeigt die Pisastudie deutlich auf, dass die Gesamtschule vom Niveau her sogar unter der Realschule liegt, die Hauptschule wird nur knapp übertroffen. Damit relativieren sich auch die Behauptungen wie "Die guten ziehen die schlechten Schüler mit nach oben". Eher scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein. Dieser LINK zeigt das genauestens auf, auch wenn er nicht mehr der Aktuellste ist.

3.: Das Skandinavische Bildungssystem. Jaja, die Norweger, Schweden und Co. Sie führen in den Pisastudien regelmäßig und zeigen allen Ländern wie es geht. Oft wird deshalb auch in Deutschland gefordert, diese Schulsysteme zu übernehmen. Die Fordernden sind die Üblichen. Was jedoch komischerweise nie bedacht wird: In diesen Erfolgreichen Ländern muss jedes Kind, um auf die Schule aufgenommen zu werden, einen Sprachtest ablegen. Würde man das in Deutschland fordern würde man sofort wieder als jemand gelten, der Bildung nicht für alle zugänglich machen will. Aber ich frage euch: Was hat jemand auf eine weiterführenden Schule zu suchen der nicht einmal anständig unsere Sprache beherrscht? Und dabei geht es mir nicht um kleinere Schwächen, die wohl die meisten haben. Es geht um allgemeine Kenntnisse, die oft fehlen.


Soviel vorerst zum Thema Bildung. Es bleibt wohl dabei. Solang die Politik nach dem Schema "Es darf jeder in unser Land und auf unsere Schulen der will, unabhängig von seiner Qualifikation und seinen Kenntnissen" handelt, wird es auch mit der Bildung nicht aufwärts gehen. Ich will nicht behaupten das hier das Hauptproblem liegt, aber eine genauere Kontrolle der angehenden Schüler wäre doch wohl schonmal ein Anfang. Auf zu Bildungsstandort Deutschland, denn Bildung ist einer unserer wenigen Rohstoffe..


Hochachtungsvoll,

Cicero

Sonntag, 21. August 2011

Tops und Flops der Woche 15. - 21.08.2011

So, nachdem es letzte Woche Terminlich flachgefallen ist, hier die Tops und Flops dieser Woche:

Studiengebühren: Die allgemein besonders bei Studenten "beliebten" (Achtung, Ironie) Studiengebühren können unter bestimmten Umständen von den Steuern abgesetzt werden. Studenten und ehemalige Studenten in Deutschland sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen, für sie ein großer Finanzieller Vorteil und eigentlich nur gerecht. Schade das dieses Schlupfloch wohl bald geschlossen sein wird.. Deshalb: 2+

Lybische Rebellen: Rücken immer weiter auf Tripolis vor, haben nach Angaben von FOCUS-Online sogar schon teile der Hauptstadt eingenommen. Gaddafi flieht angeblich nach Algerien, eine Demokratisierung wird immer wahrscheinlicher. Herzlichen Glückwunsch! 1*** Das ist mein TOP DER WOCHE

Große Koalition: SPD Fraktionschef Frank -Walter Steinmeier schließt im folgenden Spiegel Artikel eine große Koalition mit CDU/CSU schon jetzt aus, und das zwei Jahre vor der Wahl. Ob das wohl klug ist? 1. Kann er nicht wissen ob die Grünen so stark bleiben, 2. War die letzte große Koalition im Gegensatz zu dem was derzeit in der Regierung abläuft wirklich nicht schlecht. Aber immerhin steht er zu seinen Gruzndsätzen! deshalb: 3-

Die Linke: Wie mehrere Nachrichtenportale berichten, hat die Linken Führung dem Kubanischen Ex-Diktator Fidel Castro ein Glückwunschschreiben zum 85. Geburtstag geschickt. Dabei wird der ehem. Revolutionsführer in höchsten Tönen gelobt, von Menschenrechtsverletzungen ist in diesem Brief nichts zu lesen. Zur Info: Auf Kuba werden Menschen, welche eine nicht - Regierungs - konforme Meinung vertreten immer noch eingesperrt, freie Meinungsäußerung und eine freie Presse existieren nicht. Aber was soll man von einer Partei, in welcher manche Teile versuchen den Mauerbau zu rechtfertigen, schon anderes erwarten? Setzen, 6!! (Und hier ein Artikel aus der Taz darüber) Der definitive FLOP DER WOCHE



Ja, es liegt wieder eine Ereignissreiche Woche hinter uns, und die nächste verspricht mit diversen EURO-Entscheidungen auch wieder Spannung.. Bis dann!


Hochachtungsvoll,

Cicero

Dienstag, 16. August 2011

Nachrichten gibt es immer und überall. Das ist ja schließlich auch ihr Sinn. Doch ich möchte auch hin und wieder "Neuigkeiten" vorstellen, die weniger bekannt wurden, oft nur kleine Artikel in Zeitungen einnehmen. Eine dieser Meldungen habe ich heute im Focus aufgetan, und ich war doch relativ erstaunt darüber:
Polizist sein ist nicht immer einfach. Aber wenigstens darf man da auch mal tolle Autos fahren ;)

Stuttgart: Polizist ist sicher oft ein schwerer Job. Die meisten haben eine Abneigung gegen einen, du bist immer für alle der Depp und soundso immer schuld und ein Idiot. Da scheint zumindest eine gute Verständigung mit seinen Kollegen wichtig, ja oft sogar überlebenswichtig zu sein. Doch dies ist der Rot/Grünen Regierund in BaWü relativ egal. Um auch bei den Migranten Wähler zu sammeln, soll eben jenen der Einstieg in den Beruf als Polizist erleichtert werden. So soll der Deutschtest, bis jetzt noch Pflicht für angehende Polizisten weil er eben wichtig ist um Anzeigen aufnehmen zu können und seine Kollegen zu verstehen, demnächst nicht mehr so wichtig sein. Ein Scheitern in dieser Prüfung soll ab jetzt kein Hindernis auf dem Weg zum Polizei-Beamtentum sein. Doch nun stellt sich die Frage: wie soll jemand, der nicht mal richtig Deutsch beherrscht, einen Polizeibericht verfassen oder Anzeigen entgegennehmen? Im FOCUS sagt ein Beamter das dies "ein gefährliches Spiel sei". Na, da hat sich Grün/Rot in ihrer Profilierungssucht wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. (Quelle: Focus vom 13.08.2011)


Was lernen wir daraus? Manchen Politikern (oder vllt. den Meisten?) ist ihre Profilierungssucht wesentlich wichtiger als das der Reibungslose und Sinnvolle Ablauf von Strafverfolgung, der nunmal ohne gutes Deutsch nicht funktioniert. Ich hab natürlich nicht im geringsten etwas gegen Migranten, aber für gewisse Berufe sollte man doch auch gut Deutsch kennen, und ich bin erleichtert das das auch Polizisten so sehen (siehe bericht oben).


Hochachtungsvoll,


Cicero

Montag, 15. August 2011

Die Lolita Geschichte

In allen Medien wird es berichtet. Der CDU-Mann Boetticher aus Kiel  (Schleswig-Holstein) hatte eine Affäre mit einer zum damaligen Zeitpunkt Minderjährigen. Das Mädchen war, als die "Liebesgeschichte" begann 16 Jahre alt. Jetzt gibt es natürlich aus der gesamten Republik Stimmen, Verurteilungen, Empörung. Diese ist natürlich (zum Teil) vollkommen nachvollziehbar. Doch wie sieht es mit dem rechtlichen Aspekt aus? Hat Boetticher ein Verbrechen begangen?
Beim Thema Beziehungen mit Minderjährigen herrscht oft noch fatale Unwissenheit, deshalb hier mal eine kleine "Lehrstunde":
Boetticher nach Verkündung seines Rücktritts (Focus.de)
Laut Paragraph 182 des Strafgesetzbuches wäre Sex mit 16/17 Jährigen Grundsätzlich für Ältere erlaubt. Allerdings gibt es auch hier einige Ausnahmen: Die Minderjährige darf nicht dafür bezahlt werden, eine Zwangslage darf nicht ausgenutzt werden (http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html).
Eine Zwangslage bestand wohl nie, die inzwischen 17-Jährige berichtet auch, sie könne "nichts schlechtes von Boettcher berichten" (http://www.focus.de/politik/deutschland/christian-von-boetticher-ein-politiker-in-der-facebook-falle_aid_655629.html).

So bleibt also festzustellen, dass dem CDU-Mann rein rechtlich gesehen nichts vorzuwerfen ist. Aber man kann sich fragen: Ist so eine Beziehung eines 40-Jährigen mit einer 16-Jährigen Moralisch vertretbar? Vor allem wenn es sich um einen Politiker handelt, der auch eine "Vorbildfunktion" haben sollte?
Auch wenn es sich laut Boetticher schlicht "um Liebe" gehandelt hat, kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Meine ist: Er soll eine Beziehung haben mit wem er will, solang es rechtmäßig ist. Aber dass er sich aus der Politik verabschiedet hat ist, moralisch gesehen, vollkommen richtig. Jede andere entscheidung hätte ihm, seiner "Ex" und seiner Partei noch mehr geschadet.


Hochachtungsvoll,


Cicero

Freitag, 12. August 2011

Die ewig gestrigen.

Bevors heute aufs Straubinger Gäubodenvolksfest geht, mit traditionellem Auszug zur Festwiese, möchte ich euch noch von einem "Ereignis" berichten, welches sich heute in der Früh zutrug. Ich lese nichtsahnend die Zeitung, als ich auf einmal über einen absolut abstoßenden Artikel stolpere. Der Artikel heisst "Die Linke und der Mauerbau" und ist von einem Autor namens Martin Ferber.
Jetzt muss natürlich erstmal gesagt werden: der Artikel ansich ist gut, aber der Inhalt ist einfach nur traurig.
Er handelt von einer Versammlung der LINKEN und einiger naher Vereinigungen. Das Thema ist "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben". Hier zeigt diese "Partei" wiedermal ihr wahres Gesicht. Die Mauer wird verharmlost, die Mauertoten damit quasi verhöhnt. Die Mauer sei ein rechtmäßiges Mittel gewesen um einen weiteren Krieg zu verhinden? In welcher Welt lebten diese Menschen bitte? Die Mauer war, nach dem Holocaust, das größte verbrechen welches die Deutschen in den letzten 100 Jahren begangen haben!
Aber die Sozialisten und vor allem ihre "Lichtgestalt" Wagenknecht machen ja in letzter Zeit oft mit abstrusen Äußerungen auf sich aufmerksam. Ein Beispiel: Die Stasi und ihre Methoden wären absolut alternativlos gewesen. Hier wird definitiv Geschichtsverklärung geblieben, und so etwas sollte nicht ungeahndet bleiben. Es kann nicht sein dass diese ewig Gestrigen mit dieser Verhöhnung der Opfer des Sozialismus ungestraft davonkommen!
Ein weiteres nettes Detail zu den Linken und Linksextremismus in Deutschland: Eine Linke Grupierung in Hamburg hat zur Nachahmung der Randale in England aufgerufen. Man soll also unschuldige Geschäftsleute und Besitzer von kleinen Läden ausrauben und Verprügeln? Gut gemacht, ihr beweist wirklich Hirn! Langsam weiss ich nicht mehr was schlimmer ist: Die Rechte Gewalt in Deutschland oder die Linke. Alles Idioten, aber sie schenken sich nichts..

Hochachtungsvoll,

euer stinkwütender Cicero.

(Sry für die Rechtschreibfehler, bin leider etwas in Eile.. wird aber demnächst ausgebessert ;) )


Ps.: Bitte beachtet das ihr unter meinen Posts ab jetzt "Dieser Artikel gefällt mir" und "Dieser Artikel gefällt mir nicht" anklicken könnt. Über rege Benutzung freue ich mich sehr :)


Dienstag, 9. August 2011

Unabhängige Medien? Von wegen!


Ich selbst lese natürlich gerne den Spiegel und den Focus. Ich verfolge auch die Nachrichten auf den Onlineportalen BEIDER Zeitschriften, lese täglich meine Tageszeitung und sehe auch die Tagesschau. Doch eines ist mir dabei aufgefallen, und das schon länger: Mit Ausnahme der Tagesschau sind die oben genannten Medien einfach alles andere als neutral!
Eigentlich sollten Zeitschriften wie der Spiegel und Co, welche sich als seriöse Nachrichtenmagazine verkaufen wollen, zumindest ein gewisses Maß an Neutralität wahren. Doch das ist ein absoluter Wunschtraum.

Beginnen wir mit dem SPIEGEL: Die Farbe der Zeitschrift spiegelt auch die politische Meinung der Redakteure und Journalisten wieder. Ein klares Beispiel: Wird über Waffenlieferungen nach Saudi Arabien berichtet, so wird natürlich nur erwähnt wie böse die Bundesregierung ist. Dass aber vor einigen Jahren die Rot-Grüne Regierung unter Schröder (SPD) und Fischer (Grüne) auch Waffen und Panzer in beachtlichem Umfang in Arabische Staaten verkauft hat, wird höchstens mal kurz erwähnt, nie jedoch kritisiert.
Nächstes Beispiel: Der Afghanistankrieg. Die Bundesregierung wird dafür am laufenden Band kritisiert. Wer hat allerdings unsere Soldaten in diesen verlustreichen Krieg (ja das ist es) geschickt. Rot-Grün. Doch kritisiert der Spiegel das? Nein!
Griechenland: Der Spiegel nimmt die Schwarz-Gelbe Koalition wegen ihres Krisenmanagments mit dem krisengeplagten Griechenland hart ins Gericht. Doch wird erwähnt, dass die heutige Situation eigentlich nur entstehen konnte, da die Schröder-Regierung die Stabilitätsregelungen für die EU gelockert hat, trotz der Warnungen diverser anderer Parteien und Experten? Nein, natürlich nicht. das würde nur der SPD schaden, geht ja mal gar nicht. Immerhin ist doch Schwarz/Gelb das große Übel..

Andersrum verhält es sich mit dem Focus. Allerdings nicht ganz so extrem. Natürlich ist auffällig, dass diese Zeitung eher für Schwarz/Gelb schreibt, allerdings wird das bei weitem nicht so deutlich wie beim roten Kollegen. Hier bemühen sich zumindest noch einige Autoren um Neutralität. Allerdings auch zu wenige.

Ich lese beide Zeitschriften, so kann man sich eine eigene Meinung bilden und bekommt zumindest einigermaßen einen Querschnitt und Überblick über das, was in Deutschland passiert.

So viel nicht vorhandene Neutralität macht mich wütend, wirklich! Und nicht nur mich, sondern auch diesen kleinen Hund hier ---------------------------------------------------------->
 Ne. Spaß beiseite, aber ich find das Bild einfach nur toll. Und sauer machts mich trotzdem ;)


Letztendlich sollte man sich also nicht vollkommen auf diese Zeitschriften und Onlineportale verlassen, sondern eher auf mich (Achtung, ein Witz). Nein im Ernst, bildet euch eure eigene Meinung, schaut die Tagessschau wenn ihr euch informieren wollt, die sind unabhängig und zeigen wirklich nur was passiert/passiert ist, ohne dabei parteiisch zu werden.



Hochachtungsvoll,


Cicero

Montag, 8. August 2011

Tops und Flops der Woche 01.08.11 - 07.08.11

Diesmal, auch wieder zeitlich bedingt, etwas kürzere Tops und Flops:

A. Dobrindt: Verlangt ein Verbotsverfahren der Partei Die LINKE, um Wähler aus der rechten Seite für die CSU zu mobilisieren. Wirklich gerechtfertigt scheint das nicht zu sein, auch wenn ich kein LINKE Fan bin..:  4


Amerika: Wurde sich zu spät bezüglich ihres Sparprogramms einig, und dieses geht auch eindeutig nicht weit genug. Das stürzt die Weltwirtschaft in ein weiteres Tief, die Folgen sind noch nicht absehbar.: 6


Fluglotsenstreik: Die Fluglotsen tragen ihren Streik auf dem Rücken der Reisenden aus, und das mit einem Einstiegsgehalt von 90.000 € und einem Durchschnittsgehalt von 120.000€. Und dann auch noch während der Ferienzeit. Eine absolute Sauerei, und das sag ich obwohl ich nichtmal in den Urlaub fliege.: 6


Merkel/Sarkozy: Wollen Mit Krisengesprächen und Mitteilungen die Börsen retten und tuen ihr Bestes. Das verdient auch mal Lob.: 2


Das wars für heute wieder, einen direkten Top hab ich diese Woche nicht, Flops leider diesmal zu viele. Mal sehen obs nächste Woche besser wird!



Hochachtungsvoll,


Cicero

Sonntag, 7. August 2011

Wie Sinnvoll sind Verbotsverfahren gegen Parteien?

Aus Zeitgründen gibt es heute nur einen etwas kürzeren Beitrag, der auf der Forderung eines CSU Politikers basiert, ein Verbotsverfahren gegen die Partei Die LINKE einzuleiten. Als Grund für diese Forderung wird das Bekenntnis zum Kommunismus der Vorsitzenden Lötzsch genannt.
Schon seit etlichen Jahren wird in verschiedenen Gremien, vom Kreistag bis zum Bundestag, über eine Abschaffung, also ein Verbot der NPD diskutiert. Die Befürworter setzen vor allem auf folgendes Argument: Das Gesetz wird, durch verwenden verbotener Symbolik und Wortwahl, des öfteren Missachtet. So bekennen sich viele NPD-Mitglieder zu Hitler. Die in der Partei Flächendeckende Abneigung gegen andere Länder, Juden und Schwarze nimmt erschreckende Ausmaße an. Deswegen ist hier ein Verbot klar zu befürworten, auch wenn dass die Anhänger der Partei natürlich anders sehen. Diese argumentieren mit Meinungsfreiheit, welche ja dank Grundgesetz gegeben ist. Doch wie weit darf die Meinungsfreiheit als Argument gelten? Die Antwort ist für jeden normal denkenden Menschen eigentlich vollkommen logisch: Meinungsfreiheit ist eine super Sache, aber nur solange andere nicht eingeschränkt, schwer beleidigt oder verletzt werden.
Doch derzeit rückt auch eine andere Partei ins unrühmliche Rampenlicht. Die LINKE machte in letzter Zeit des öfteren durch klare Bekenntnisse zum Kommunismus auf sich aufmerksam. Jetzt fordert ein führender CSU Politiker, auch hier über ein Verbotsverfahren nachzudenken.
Jetzt bin ich ja bekanntlich alles andere als ein Fan der Linken. Doch ein Verbot dieser Partei sehe ich als mehr als nur kritisch an. So zeigen sich doch deutliche Unterschiede zur NPD: Zum einen Lehnt die Linke, im Gegensatz zur NPD, keine Volksgruppe geschlossen ab. Desweiteren berufen sich nur einige wenige Mitglieder auf den Kommunismus. Die LINKE und die NPD gleichzusetzen schadet sowohl der Debatte, als auch dem Ansehen derjenigen die ein Verbot der Sozialistischen Demokraten fordern.
Zur Beruhigung an denn Herrn D. aus der CSU, welcher das Verbot fordert: Die Linke nimmt sich derzeit selbst auseinander mit ihren Streitigkeiten. Ein Verbotsverfahren ist also Zwecklos, da de Partei, so wie sie ist, nicht mehr lang existieren wird. Dazu diese Woche noch mehr.

Hochachtungsvoll

Cicero